{"id":73,"date":"2008-03-10T23:00:00","date_gmt":"2008-03-10T16:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.allebrodt.net\/index.php\/2008\/03\/01\/friedrich-friedrich\/"},"modified":"2008-03-16T22:25:20","modified_gmt":"2008-03-16T15:25:20","slug":"friedrich-friedrich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.allebrodt.net\/index.php\/2008\/03\/10\/friedrich-friedrich\/","title":{"rendered":"Friedrich und Friedrich"},"content":{"rendered":"<p>Mr. Borin hat uns gestern so nett durch Ankor geleitet, da haben wir ihn f\u00fcr heute direkt wieder gebucht.  Wir stehen um halb acht auf &#8211; das kann man schon fast als ausschlafen bezeichnen &#8211; und gehen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Im Bopha ist das Fr\u00fchst\u00fcck ziemlich gut, kommt aber nicht ganz an das im La Noria ran. Um halb zehn sind wir nat\u00fcrlich noch nicht ganz so weit, aber Mr. Borin. Kurze Info, dass wir noch 10 Minuten brauchen und dann ab ins Tuk Tuk.<\/p>\n<p>Heute geht es zun\u00e4chst zur Nr. 12 des gro\u00dfen Rundwegs &#8211; zum Pre Rup (ein Shiva Heiligtum aus dem Jahr 944\/945).  Im Anschluss geht die Fahrt weiter zum weit entfernt gelegenen Banteay Srei aus der 2. H\u00e4lfte des 10. Jahrhunderts. Dieses liegt etwa 30 km entfernt. Die Tuk Tuk Fahrt ist richtig sch\u00f6n und bei der heutigen Hitze richtig angenehm. Die Sonne scheint und es ist kaum ein W\u00f6lkchen zu sehen, daher die Hitze. Wir tippen mal auf 35 Grad und es ist noch nicht Mittag. Auch hier empfangen uns einige Kambodschaner, die uns irgendwas verkaufen wollen. Alles kostet 1 Dollar, anfangen von 10 Postkarten, 10 Armb\u00e4ndern, 2 Dosen Cola, 1 Kokosnuss etc. Nach der Besichtigung k\u00f6nnen wir uns einen Ananas-Shake und eine Cola im Schatten.<\/p>\n<p>Mr. Borin h\u00e4lt auf dem R\u00fcckweg beim Minenmuseum an. Interessante Ausstellung mit interessanten Berichten, wenn auch schockierend. In Kambodscha liegen vermutlich noch 3 &#8211; 6 Millionen Landminen. Weitere L\u00e4nder mit einer horrenden Anzahl an noch aktiven Landminen sind der Irak, Columbien, Somalia, Vietnam u.v.m. Wie erschreckend!  U.a. sehen wir hier eine Landmine, die in Ostdeutschland hergestellt und in Somalia, Namibia und einigen weiteren L\u00e4ndern gefunden wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3100966.JPG\" title=\"Im Landminen-Museum\" rel=\"lightbox[73]\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3100966.thumbnail.JPG\" alt=\"Im Landminen-Museum\" \/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nZur\u00fcck zu den Haupttempeln halten wir an der Nr. 22 &#8211; beim Banteay Samre an. Ein Hindutempel aus dem 12. Jahrhundert. Dann gelangen wir wieder auf den gro\u00dfen Rundweg. Es erwarten uns die Tempel 13 &#8211; 17. Einen davon lassen wir aus. War es die Nr. 13 oder 14? Ich wei\u00df es nicht mehr. Insbesondere der letzte Tempel &#8211; Preah Khan<br \/>\n(Ende 12. Jahrhundert) &#8211; ist sehr sch\u00f6n. Der Urwald hat sich auch hier wieder breit gemacht, so dass der Tempel teils von riesigen B\u00e4umen eingenommen wurde. Hier drehen wir auch mal wieder ein &#8222;R\u00fcssel-Video&#8220;. Man wird es sehen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3101007.JPG\" title=\"\u00dcberwucherter Tempel\" rel=\"lightbox[73]\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3101007.thumbnail.JPG\" alt=\"\u00dcberwucherter Tempel\" \/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nNach diesem anstrengenden Tag und massig Tempeln mit einigen kleinen Verschnaufpausen erh\u00e4lt Mr. Borin die letzte Anweisung: wir wollen Elefanten sehen.  Gesagt getan, los geht es zu den asiatischen Elefanten (kleine Ausgabe der afrikanischen Elefanten mit kleinen Ohren).<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nach Siem Reap k\u00f6nnen wir noch mal einen letzten Blick auf Angkor Wat werfen. Herrlicher Ausblick!<\/p>\n<p>Abschied von Mr. Borin vor dem Bopha Hotel und dann ab in den Pool. Da ich einen Teil meiner Badew\u00e4sche in Phnom Penh habe liegen lassen, wird es jetzt etwas tricky. Wie kommt man in den Pool bei Tageslicht ohne von den anderen gesehen zu werden. Nachdem einige Leute abgedackelt sind und der ein oder andere in ein Buch vertieft ist, h\u00fcpfe ich schnell rein. Genial hier im Pool, erst recht nach einem so anstrengenden Tag. Denn nicht nur wir hatten mit der Hitze zu k\u00e4mpfen, auch Mr. Borin selbst und der sollte so ein Wetter normalerweise gewohnt sein.  Nach einem ausgiebigem Poolbesuch gehts unter die Dusche und dann etwas essen &#8211; im Amok Restaurant auf der Schlemmermeile von Siem Reap. Das Essen ist sehr gut, nur der &#8222;Aperitif&#8220; aus Spinat(?) ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Dann entdecken wir eine Apsara-Auff\u00fchrung in einem Lokal. Bei Cocktail und Wasser schauen wir uns dieses Spektakel an. Na ja&#8230; Drache t\u00f6tet Pferd, Pferd t\u00f6tet Drache etc. Jetzt \u00fcberrede ich Frank zu einer Khmer-Massage. Wo bekommt man schon einen Massage f\u00fcr 3 $, wenn nicht hier. Ich dachte wir werden sch\u00f6n massiert und gehen dann belullt zur\u00fcck zum Hotel und schlafen gen\u00fcsslich ein.<\/p>\n<p>Das war wohl nichts. Und jetzt erkl\u00e4rt sich die \u00dcberschrift: wir wurden durchgeknetet wie die Knetm\u00e4nnchen (Friedrich und Friedrich). Und damit nicht genug, geschlagen und verdreht wurden wir auch. Soviel zu einer sch\u00f6nen Massage. Nach einer halben Stunde waren wir wieder hellwach. Frank war mit seiner Massage etwa 15 Sekunden voraus. Daher wusste ich immer schon vorher, was mir in den n\u00e4chsten Sekunden bl\u00fcht. Vielleicht sollte man sich beim n\u00e4chsten Mal vorher \u00fcber die Massageart erkundigen. Ziemlich wach sind wir dann ins Hotel zur\u00fcck und brauchten dann doch noch einige Zeit, bis wir einschliefen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mr. Borin hat uns gestern so nett durch Ankor geleitet, da haben wir ihn f\u00fcr heute direkt wieder gebucht. Wir stehen um halb acht auf &#8211; das kann man schon fast als ausschlafen bezeichnen &#8211; und gehen zum Fr\u00fchst\u00fcck. 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