{"id":117,"date":"2008-03-11T22:34:34","date_gmt":"2008-03-11T15:34:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.allebrodt.net\/index.php\/2008\/03\/11\/117\/"},"modified":"2008-03-16T23:52:37","modified_gmt":"2008-03-16T16:52:37","slug":"117","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.allebrodt.net\/index.php\/2008\/03\/11\/117\/","title":{"rendered":"Es geht immer noch schlimmer&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Heute klingelt der Wecker um 4.45 Uhr. So f\u00e4ngt der Tag schon richtig gut an. Ich glaube, fr\u00fcher aufgestanden sind wir nie. Ein Gl\u00fcck haben wir nicht viel zu packen. Also wie immer unter die Dusche und kurz zum Fr\u00fchst\u00fcck. Letzteres f\u00e4llt tats\u00e4chlich sehr kurz aus, da unser Pick-Up viel zu fr\u00fch als gesagt erscheint und hektisch winkend am Hotel steht. Schnell noch abrechnen, Joghurt runterst\u00fcrzen und ab ins Auto. Diesmal kein Cyclo und kein Tuk-Tuk. Daf\u00fcr ein Bulli, der in der n\u00e4chsten halben Stunde mit 13 Personen beladen wird. So f\u00fchlt man sich auch.<\/p>\n<p>Der Tag f\u00e4ngt wirklich nicht gut an&#8230; aber es kommt leider noch schlimmer. Am Bootsanleger angekommen sehen wir das Schnellboot nicht, daf\u00fcr einen Kahn. Anscheinend ist der Wasserstand des Tonle Sap heute so niedrig, dass die Schnellboote nicht bis zum Bootsanleger fahren k\u00f6nnen. Von diesen K\u00e4hnen hatten wir bereits im Reisef\u00fchrer gelesen. Sie gelten als unsicher. Zun\u00e4chst ist das f\u00fcr uns nicht nachvollziehbar.<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/100_2867.JPG\" title=\"Noch ist die Stimmung auf dem Kahn ruhig\" rel=\"lightbox[117]\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/100_2867.thumbnail.JPG\" alt=\"Noch ist die Stimmung auf dem Kahn ruhig\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwischen 7 und 8 Uhr werden nach und nach immer mehr Personen drauf geladen. Gegen 8 Uhr sind wir dann mit 60-70 Menschen auf einem Kahn, der f\u00fcr 25 ausgerichtet ist. Wir sitzen unten, ein Teil der Mitfahrer oben auf dem Dach.<\/p>\n<p>Selbst beim Propellerflug oder im Zug hatte ich nicht soviel Angst wie hier. Der Kahn legt ab und wankt st\u00e4ndig nach links und rechts. Sowohl der Kahnf\u00fchrer als auch alle weiteren Insassen lenken immer dagegen, um nicht mit dem Boot umzukippen. Man kann es leider schwer beschreiben, aber die Erl\u00e4uterung des Reisef\u00fchrers trifft voll zu. Ein Besatzungsmitglied pr\u00fcft zwischendurch auch die Holzplanken an der Decke&#8230; sind ja doch recht viele Leute oben auf dem Boot und es knarrt heftig. Die Fahrt inkl. Steckenbleiben dauert etwa 15 Minuten. Ich bin nicht die Einzige, die mehrmals aufschreit und sich lauthals beschwert. Eine Dame verlangt sofort aussteigen zu k\u00f6nnen. Jetzt steigen wir aus dem wankenden Kahn auf das Schnellboot. Die Besatzung achtet wenig darauf, wie alle aussteigen und ob der Kahn dabei wieder kr\u00e4ftig ins Wanken kommt.  Alle wollen einfach nur von diesem Kahn runter. Im Schnellboot ergattern wir einen Dreierplatz f\u00fcr uns. Hin und wieder gehen wir an Deck und genie\u00dfen das sch\u00f6ne Wetter und die Aussicht. Etwas beunruhigend ist dann die Szene, als das Speedboat im See stecken bleibt. Der See ist das gr\u00f6\u00dfte Binnengew\u00e4sser S\u00fcdostasiens. Wir hingen also auf einem See &#8211; kein Land in Sicht &#8211; in irgendwelchen Schlingpflanzen oder im Schlamm. Ein Stock wird rausgeholt, gestochert und irgendwann sind die Schrauben wohl frei und es geht langsam weiter. Die Fahrt dauert diesmal recht lange, so sind wir erst um halb drei in Phom Penh. Dort schnappen wir uns ein Tuk-Tuk, fahren zum Billabong Hotel, checken ein und schmei\u00dfen uns an den Pool. Hier wollen wir die restlichen Stunden unseres Urlaubs verbringen&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3111046.JPG\" title=\"Am Pool des Billabong Hotel\" rel=\"lightbox[117]\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.allebrodt.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/p3111046.thumbnail.JPG\" alt=\"Am Pool des Billabong Hotel\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir tummeln uns gerade im Pool, als wir zwei bekannte Gesichter sehen. Zwei &#8218;Mitinsassen&#8216; des Little Mui Ne (Guido und ?). Wir quatschen dann erstmal kr\u00e4ftig und geben unsere Anreisetipps f\u00fcr Siem Reap weiter (wir raten nat\u00fcrlich von der Schnellbootfahrt ab). Ich drehe noch einige Runden im Pool und genie\u00dfe die letzten Sonnenstrahlen. Frank aktualisiert diese Seite. Nach einer kurzen Dusche gehen wir wieder runter und essen im Hotel &#8211; wir setzen keinen Fu\u00df mehr vor die T\u00fcr (Phnom Penh bleibt somit fast unentdeckt). Die beiden o.g. setzen sich zu uns und so verbringen wir einen richtig netten Abend. Die beiden kommen \u00fcbrigens aus Eschweiler und M\u00f6nchengladbach. Bei dem Dialekt hatte ich mir sowas vorher schon gedacht.<\/p>\n<p>Nach einem leckeren Cocktail und dem guten Angkor-Bier geht es ins Bett! Unsere letzten Stunden in S\u00fcdostasien schlagen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute klingelt der Wecker um 4.45 Uhr. So f\u00e4ngt der Tag schon richtig gut an. Ich glaube, fr\u00fcher aufgestanden sind wir nie. 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